Über mich

Ich bin in Berlin geboren und studierte an der Freien Universität Medizin. Für meine Doktorarbeit arbeitete ich im Robert Koch-Institut mit an der Entwicklung des Typhusimpstoffs. Anschließend famulierte ich in Indien. Nach dem Examen und der Promovierung ging ich zunächst in ein Spital in die Schweiz. Dann führte mich das Schicksal nach Nürnberg, wo ich viele Jahre als Frauenärztin  gearbeitet habe. Hier lebe ich jetzt mit meiner Familie. Vor einigen Jahren begann ich, Kurzgeschichten zu schreiben.


Ich schreibe über Geschichte, Medizin und die Menschen, die sie geprägt und erlebt haben. Mich interessiert besonders das, was hinter den großen Ereignissen liegt: persönliche Entscheidungen, innere Konflikte, Hoffnung, Verlust und Mut. Aus diesen Geschichten entstehen meine Romane und Rezensionen — getragen von Neugier, Lebenserfahrung und dem Wunsch, Vergangenes lebendig und nahbar zu machen.




Ich arbeitete in einer großen Klinik, später in eigener Praxis. In der wenigen freien Zeit begann ich zu schreiben. Ich beschrieb  meine Erlebnisse  während eines 3-monatigen Aufenthalts in Indien. Dann entdeckte ich das Tagebuch eines alten Bekannten, der 1904–1906 als Rekrut mit der Kaiserlichen Schutztruppe durch Südwestafrika zog. 


Fast 10 Jahre recherchierte ich über die Zeit um 1900 und tauchte in die wilhelminische Zeit ein. Ich reiste in die Vergangenheit und erlebte das Leben in Berlin, die Arbeit der Bakteriologen im Robert Koch-Institut und der Ärzte im Moabiter Krankenhaus. 


 

Ich bin mit Geschichten groß geworden, die  im Alltag meiner Zeit lebten. Die Nachkriegsjahre haben mich früh gelehrt, wie eng persönliche Schicksale und große historische Entwicklungen miteinander verwoben sind.  Mich interessiert nicht nur, was passiert ist, sondern wie Menschen diese Zeit erlebt haben. 

Wenn ich Geschichten schreibe, vergesse ich Alltagsprobleme und schöpfe neue Kraft.